Unterricht in Producing und DJing

Angebot
Club-DJing, Composing & Arranging und Sampling & Remixing lernen bei:

Redshift

Club-DJing & Producing – Serato DJ und Logic

Bryan Kempf alias Redshift ist ein DJ und Produzent aus Zürich. Aufgrund seiner abwechslungsreichen Sets und dem rhythmischen Genre-Mix durfte er bereits national und international namhafte Locations bespielen. Redshift ist Planet 105 DJ, verfügt über Residencies in einigen der besten Clubs der Schweiz und hat sogar eine eigene Partyreihe im Zürcher Mascotte. Für seine energiegeladenen Sets wurde er zudem schon mehrfach für den Swiss Nightlife Award als Best Open Format DJ nominiert.

Preis

5 Lektionen an 45 Minuten: $420


Standort

Bereiche

Club-DJing, Composing & Arranging und Sampling & Remixing

Musikstile

Hip Hop / Rap, Afro / Reggae, Trap, Open Format und Dancehall

Niveaus

Beginner, Advanced und Master

Sprachen

german, english und french


Software

Serato, Logic Pro, Serum, Massive und Sylenth

Hardware

Technics MK2, DJM800, Pioneer XDJ1000, Novation Dicer, Yamaha HS 7, Akai MPK49 und Focusrite Clarett

Ausbildung

Selbststudium, Austausch mit anderen DJs und Produzenten, Tutorial-Videos.

Projekte / Diskographie

Do That Again (Feat. Gappy Ranks)
Higher (Feat. Jahwill)
Bobbel (Feat. Kilo & Esco)
Diverse Radiomixes für nationale und internationale Radiostationen und Blogs

Redshift

Interview mit Redshift

Wie bist du zur Musik gekommen?

Mit dem DJing kam ich zum ersten Mal mit 12 Jahren an einer Party in einem besetzten Haus (frag nicht wieso) in Kontakt. Und von da an wollte ich unbedingt DJ werden – effektiv begonnen habe ich dann erst später, vielleicht mit ca. 17. Zwischendurch ging ich jeweils für ein-zwei Jahre in den Geigen-, Keyboard- und den Klavierunterricht. Sogar in verschiedenen Schulchören habe ich mitgesungen – aber das war alles nicht so meins und daher nicht wirklich von Dauer.

Welche/r Produzent/in oder DJ hat dich am meisten beeinflusst?

Es gibt hunderte Künstler, die einen Einfluss auf meine Musik haben. Vor allem Produzenten, welche Genre-Grenzen brechen: Diplo, Ape Drums, Jerreau Vandall, FS Green und viele andere. Aufgrund meiner afrikanischen Wurzeln bin ich auch sehr inspiriert von Musik des südlichen Nachbarkontinents: Sarz, Legendury Beats, Wizkid, Djeff Afrozila, Black Coffee, Fela Kuti, um einige zu nennen. Auch britische Musik finde ich sehr spannend.

Welches Musikerlebnis ist dir speziell in Erinnerung geblieben ?

Auch hier gibts so viele, dass ich mich fast nicht traue, einen Moment speziell zu unterstreichen. Wenn ich einen wählen müsste, dann wars der Moment, als ich zum ersten Mal die Vocals von Gappy Ranks auf meinem Beat hörte. Das war ein Riesenhype. Ich war damals ein riesiger Fan seiner Musik und konnte fast nicht glauben, dass diese Zusammenarbeit zustande kam.

Welches war dein wichtigster Auftritt oder dein wichtigstes Musikprojekt?

Ich denke, meine erster eigener Release «Do That Again», welcher mir viele Türen geöffnet hat und durch welchen ich wichtige Kontakte zu Produzenten und Sängern aus der ganzen Welt knüpfen konnte.

Worauf legst du den Schwerpunkt beim Unterrichten?

Die Kreativität sollte immer im Vordergrund stehen. Ich will meinen Schülern natürlich das Handwerk lehren, aber vor allem möchte ich ihnen ein Toolkit aus Ideen und Methoden mit auf den Weg geben, mit welchem sie ihren eigenen Stil entwickeln und kreativ arbeiten können.

Wie sieht eine typische Lektion bei dir aus? Wir arbeitest du mit den Schülern?

Ich sehe die Lektionen als gemeinsame Session an, bei welcher wir am Anfang zunächst zusammen anschauen, was der Schüler oder die Schülerin gerne lernen möchte. Danach arbeiten wir an einem Projekt bzw. spielen ein DJ-Set. Dabei kommen immer automatisch Inputs, offene Fragen und Ideen auf, welche man dann im Einzelnen vertieft anschauen kann – alles jedoch immer sehr praxisorientiert und anhand konkreter Beispiele/Projekte. So etwas wie ein «Theorieblock» kenne ich grundsätzlich nicht.

Mit wem würdest du gerne einmal zusammen Musik machen?

Auch hier gibt es hunderte. Gerne möchte ich mal eine Afrobeats/Dancehall-EP mit schweizerdeutschen Vocalists aufnehmen. Oder ein Projekt, auf welchem ich verschiedene afrikanische Musiker auf einem Album vereine. Dann gibts natürlich dutzende amerikanische Musiker, mit welchen ich gerne arbeiten möchte – allen voran Drake. Aber das ist natürlich etwas utopisch :).

Welche Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?

Grundsätzlich ist mir eine Platte viel zu wenig – mir verleiden viele Lieder recht schnell wieder. Daher brauche ich ständig Abwechslung und suche darum immer neue Musik. Die letzte Platte, die ich mir physisch auf Vinyl gekauft habe, war die neue Stereo-Luchs-Platte «Lince». Ich glaube, die könnte ich mir ziemlich lange in der Endlosschleife anhören – echt cool! Ausserdem passt die Musik gut auf eine Insel.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?

Ich arbeite als Jurist. Dies allerdings auch in der Musikbranche. Daher setze ich mich derzeit fast ständig mit Musik auseinander. Abwechslung bieten mir ausgedehnte, gesellige Abende mit Freunden oder Sport.

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