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Learn Producing, Composing & Arranging, Mixing, Mastering, Sampling & Remixing, and Recording with

Michal Ho

Producing, Song/Trackwriting, Mixdown & Mastering, (inkl. Raumakustik-Beratung für Home-Studios), Programming/Scripting, ML-Tools sowie Live-Auftritte planen und durchführen lernen

In Zürich geboren, lebte ich als Kind mehrere Jahre in Zimbabwe. Als Teenager machte ich erste Erfahrungen als Bassist und Sänger in der Avantgarde-Rockband «Acid.lactiq». Seit 1994, als ich meinen ersten Sampler kaufte, bin ich als «Mijatoho» tätig (erstes Vinyl-Release 1999 auf StraightAheadRecordings), seit 2005 als «Michal Ho» (TuningSpork/GetPhysical, etc.). Ich bin Mitgründer der Duos «Samim & Michal» und «None of Them», sowie des Zürcher Techno-Labels «Waswotsch Music». Ich komponiere, programmiere, produziere, mische meine Werke seit 30 Jahren selber und übernehme häufig Mixdown und Mastering-Arbeiten für andere Musiker*innen. Musik als Beruf zu wählen ist mittlerweile eine folgenreiche Entscheidung, mach das beste daraus!

Price per lesson (45 min.)

One-to-one lessons: CHF 84 per person

Groups with 2-3 people: CHF 56 per person

portrait of Michal Ho

Location

Kochstrasse. 18
8004 Zürich

Areas

Producing, Composing & Arranging, Mixing, Mastering, Sampling & Remixing, and Recording

Music styles

Jungle, Drum & Bass, Dub, Post-Punk/Wave, Rock, Metal, Electronica, House, Techno, and Pop

Levels

Beginner, Advanced, and Master

Languages

German, English, French, Italian, and polish

Interview with Michal Ho


Wie bist du zur Musik gekommen?
Über Tapes. Genauer, den Walkman meines Vaters, der unter anderem mit experimenteller Elektronik der 70er/80er gefüllt war.

Welche*r Produzent*in oder DJ hat dich am meisten beeinflusst?
U.a. King Tubby, Trent Reznor, Photek.

Welches Musikerlebnis ist dir speziell in Erinnerung geblieben?
Major-Labels und Soziale Medien ignorieren gute, interessante Musik zugunsten von seichtem Formalismus. Fairness existiert im Music-Biz nicht. Ich habe dies im Laufe meiner 30 Jahre Musikmachen immer wieder erlebt. Im Idealfall vertreibst du deine Platten/Medien selber und bildest deine eigene Szene.

Welches war dein wichtigster Auftritt oder dein wichtigstes Musikprojekt?
Als ich 2009 in Tokyo im Unit Club gebucht wurde und meine Minimal-House Live Session spielen durfte, ich wollte schon immer in Japan spielen. Ferner, dass ich dreimal in Juarez, Mexico gespielt und überlebt habe.

Das Musikprojekt, das mir am meisten Freiheiten bietet, ist «None of Them», das ich 2012 zusammen mit der Künstlerin «Signup» gegründet habe. Unser erstes Album tauften wir mit einem Konzert auf dem Dach der Perla-Mode an der Langstrasse.

Worauf legst du den Schwerpunkt beim Unterrichten?
Ausgehend von den Bedürfnissen der Schüler*innen demonstriere und erkläre ich individuell zugeschnittene, effiziente wie auch komplexere Workflows zwischen Hardware, DAW und Software und beantworte Fragen dazu.

Wie sieht eine typische Lektion bei dir aus? Wir arbeitest du mit den Schüler*innen?
Zu Beginn erfrage ich bei einem Tee oder Kaffee in der Studio-Lounge die momentanen Bedürfnisse der Schüler*innen und gebe anhand dessen einen theoretischen Überblick. Der praktische Teil der Lektion, also die Anwendung der Theorie wird im Studio selbst weitergeführt.

Da ich Englische Literatur und Linguistik studiert habe sowie semi-native Speaker bin, kann ich auch bei anglophonen lyrics helfen, sofern das erwünscht ist. Meine Konzerterfahrung reicht bis 1996 zurück, ob als Pop/Rockband oder elektronischer Live-Performer, bei mir kannst du dir Tips aus langjähriger Erfahrung holen.

Mit wem würdest du gerne einmal zusammenarbeiten?
z.B. mit PJ Harvey, Nia Archives oder Kate Bush.

Welche Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
NIN - Pretty Hate Machine

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich habe Kinder und bedaure sehr, dass unsere Gesellschaft von Öl, Gas und Atomkraft abhängig ist. Ich hoffe weiterhin, dass Zürich und viele andere Städte eines Tages endlich autofrei werden.