Unterricht in Producing und DJing

Angebot
Composing & Arranging, Musiktheorie, Recording, Mixing und Mastering lernen bei:

Thom Wettstein

Mixing und Mastering – Audio Engineering

Thom Wettstein ist ein studierter Bassist, Arrangeur und diplomierter Mastering Engineer. Er produzierte neben Mundart-Pop (Myrto) auch Electro-Pop und konnte als Dance-Music-Produzent mehrere internationale Chart-Platzierungen verzeichnen. Durch seine Zusammenarbeit mit vielen namhaften Hardware- und Softwareschmieden (Universal Audio, Fabfilter, Tegeler Audio Manufaktur, Tube-Tec, u.v.m.) kennt er alle gängigen Soundprozessoren und hat durch seine Arbeit als Journalist bei delamar.de den direkten Zugang zu den neuesten Produkten im Markt.

Preis

5 Lektionen an 45 Minuten: $420


Standort

Bereiche

Composing & Arranging, Musiktheorie, Recording, Mixing und Mastering

Musikstile

Electronica, Techno, Tech House und Pop

Niveaus

Beginner, Advanced und Master

Sprachen

german, english und spanish


Studio von Thom Wettstein

Software

Logic Pro, Reaper und WaveLab Pro

Hardware

api 5500 , Yamaha NS-10M, Manley Vari Mu, Great River MAQ 2NV, Tegeler Audio Crème, UBK Clariphonic, Rupert Neve Portico II MBP, Vertigo VSC-2 , Dangerous Music Liaison, Universal Audio Apollo, 6176, Universal Audio Apollo Twin, Forssell MADA-2, Antelope OCX, PSI A21-M, Avantone Mix Cubes, Neumann TLM 49, Microtech Gefell UMT 70s, Rhøde NTK, Neumann KLM 184, Shure SM 57, Shure SM 87, Shure SM-7B, Roland TR 606, Roland TB303 und Novation Supernova

Ausbildung

Ich habe den Master of Arts in Musikpädagogik, Arrangement und E-Bass (MHSLU) und ein Diplom als Mastering Engineer (Mastering Academy).

Projekte / Diskographie

Thom Wettstein

Interview mit Thom Wettstein

Wie bist du zur Musik gekommen?

Ich kam schon in der frühen Kindheit mit der Musik in Kontakt, als ich in Südafrika zu traditionellen Festen mitgenommen wurde. Nach meinem Umzug nach Spanien kam ich mit dem Flamenco in Kontakt. Unser Nachbar, Victor Monge aka Serranito, war ein Flamenco-Altmeister, der mir den Zugang zu dieser rhythmisch geprägten Musik zeigte. Nachdem ich in die Schweiz kam, studierte ich Musikpädagogik, E-Bass und Arrangement an der Musikhochschule Luzern. Da mich die Studiotechnik immer stärker interessierte, bildete ich mich als Tontechniker weiter und besuchte die Mastering Academy (Köln, Brüssel, L.A.). Seither betreibe ich mein eigenes Mixing- und Mastering Studio und Plattenlabel Mondstein Records.

Welche/r Produzent/in oder DJ hat dich am meisten beeinflusst?

Kruder & Dorfmeister und George Martin

Welches Musikerlebnis ist dir speziell in Erinnerung geblieben? 

Als ich mit der Jazzband Circle am Montreux Jazz Festival spielte, durfte ich den Backstage-Bereich mit Herbie Hancock teilen. Wir hatten einen extrem entspannten Abend, wobei ich durch das Gespräch enorm viel über das Musikmachen lernte. Es fühlte sich an wie eine private Masterclass mit ein paar Bier – ein tolles Erlebnis.


Welches war dein wichtigster Auftritt oder dein wichtigstes Musikprojekt?

Ich produzierte für das DJ-Duo WAWA einen Track und durfte mit ihnen in der Štark-Arena in Belgrad vor 25'000 tanzwütigen Ravern auftreten. Dies war bisher mein grösster Auftritt.

Worauf legst du den Schwerpunkt beim Unterrichten?



Musik ist ganzheitlich, wobei alle Teilbereiche ineinander greifen – von der Komposition über das Arrangement bis zum Mixing. Mir ist es deshalb wichtig, Theorie und Praxis zu verbinden und auf die Stärken und Schwächen der Studierenden einzugehen.

Wie sieht eine typische Lektion bei dir aus? Wir arbeitest du mit den Schülern?


Ich schaue zuerst, wo die Studierenden stehen und an welchem Punkt ich sie abholen kann. Im Anschluss werden die dringendsten Fragen beantwortet und auf basierend darauf der Lehrplan aufgebaut. Im Unterricht bespreche ich verschiedene Techniken für spezifische Anwendungen und gebe Tipps für die einzelnen Arbeitsschritte. Alles, was theoretisch besprochen, wird nachher praktisch ausgeführt.

Mit wem würdest du gerne einmal zusammen Musik machen?


Sylvia Massy, weil sie eine sehr eigene Anschauung in der Musikproduktion hat. Sie traut sich, immer wieder Neues auszuprobieren, ist eine der einzigen weiblichen Tonmeisterinnen in der Pro-Audio-Branche und hat ausserdem eine sehr sexy Stimme.


Welche Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?


Blacksmoke – purer Funk aus den 1970er-Jahren. Die grooven so doll, das glaubt keiner.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?


Meine Familie, das heisst meine Frau und meine zwei Kinder. Zudem besuche ich regelmässig das Fitnesscenter, um keine Haltungsschäden vom dauernden Sitzen zu bekommen.

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